Bild: Euro-Krise
Euro-Krise; www.pi-news.net

Euro

1. Wirtschaftskrise

Die Euro-Krise beschäftigt die EU nun seit bald zehn Jahren, ohne dass bisher eine tragfähige, dauerhafte Lösung gefunden wurde. Dazu bräuchte es eine gemeinsame Wirtschafts- und Fiskalpolitik, wofür eine Verfassungsänderung und damit die Zustimmung aller 27 EU-Länder und in einigen Ländern eine Volksabstimmung erforderlich ist. 

 

Denkbar wäre auch eine vertragliche Vereinbarung unter den Euro-Ländern. Dies könnte aber zu eine Spaltung der EU in Euro- und Nicht-Euro-Länder führen und wird darum insbesondere auch von der deutschen Bundeskanzlerin abgelehnt.

Für sie ist die Lösung der Eurokrise eine eigentliche Schicksalsfrage für Europa, denn: „Scheitert Griechenland, dann Scheitert der Euro. Und Scheitert der Euro, dann scheitert Europa“.

 

Die EU und die Europäische Zentralbank taten denn auch alles, um Griechenland in der Eurozone zu halten und einen 'Grexit' zu vermeiden:

 

Griechenland muss rigorose Sparpakete umsetzen, um Rettungspakete und Hilfe im Umfang von total 350 Mia. Euro zur Vermeidung des Staatsbankrotts zu erhalten.


2. Wirtschaftspoltik

Was ist Ihre Meinung zum Euro und zur Vereinheitlichung der Wirtschaftspolitik in der EU?

Stimmen Sie ab mit dem Fragebogen (Frage 8) und wählen Sie eine der folgenden Positionen: 

a) "Brüssel"

Um die Euro-Krise zu überwinden, braucht es eine gemeinsamen Wirtschafts- und Fiskalpolitik mit einer Europäischen Wirtschaftsregierung, einem Europäischen Wirtschaftsparlament, einem gesetzlich geregelten Finanzausgleich innerhalb der Eurozone sowie Transferzahlungen der wohlhabenden an die weniger wohlhabenden Länder - d.h eine neue EU-Verfassung.

 

b) EU-Gegner und -Skeptiker

Jedes Land soll selber bestimmen können, ob es dem politisch integrierten Euro-Raum beitreten will oder lediglich am Gemeinsamen Markt  bzw. in einer grossen europäischen Freihandelszone.