Bild: Euro-Krise
Euro-Krise; www.pi-news.net

3.2  Der Euro

 

Die Euro-Krise beschäftigt die EU nun seit bald zehn Jahren, ohne dass bisher eine tragfähige, dauerhafte Lösung gefunden wurde. Dazu bräuchte es eine gemeinsame Wirtschafts- und Fiskalpolitik, wofür eine Verfassungsänderung und damit die Zustimmung aller 27 EU-Länder und in einigen Ländern eine Volksabstimmung erforderlich ist. Denkbar wäre auch eine vertragliche Vereinbarung unter den Euro-Ländern. Dies könnte aber zu eine Spaltung der EU in Euro- und Nicht-Euro-Länder führen und wird darum  insbesondere auch von der deutschen Bundeskanzlerin abgelehnt. Für sie ist die Lösung der Eurokrise eine eigentliche Schicksalsfrage, denn: „Scheitert der Euro, dann scheitert Europa“. Die EU und die Europäische Zentralbank taten denn auch alles, um Griechenland in der Eurozone zu halten und einen "Grexit" zu vermeiden: Griechenland musste rigorose Sparpakete umsetzen, um Rettungspakete im Umfang von über 200 Mia. Euro zur Vermeidung des Staatsbankrotts zu erhalten.

 

Was ist Ihre Meinung zum Euro und zur Vereinheitlichung der Wirtschaftspolitik in der EU? Stimmen Sie ab mit dem Fragebogen (Startseite) und wählen Sie eine der folgenden Positionen: 

  • Position „Brüssel“: Um die Euro-Krise zu überwinden, bedarf es einer gemeinsamen Wirtschafts- und Fiskalpolitik mit einer Europäischen Wirtschaftsregierung. Es braucht einen gesetzlich geregelten Finanzausgleich innerhalb der Euro-Zone sowie Transferzahlungen der wohlhabenden an die weniger wohlhabenden Länder. Dies alles ist nicht möglich ohne eine neue EU-Verfassung.

  • Position der EU-Gegner und -Skeptiker: Jedes Land soll selber bestimmen können, ob es dem Euro-Raum beitreten will oder nicht. Das eigene Land soll sich lediglich am Gemeinsamen Markt beteiligen bzw. ein Freihandelsabkommen mit der EU abschliessen. Seine wirtschaftspolitische Integration ist abzulehnen.

 

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